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German-Reich präsentiert kostenlose Infos über Briefmarken und sensationelle Großaufnahmen verschiedener Briefmarken aus dem deutschen ReichDie Teilnehmer am Projekt German Reich haben sich die Mühe gemacht und stellen hier einige interessante Briefmarken des Deutschen Reiches mit Daten und in Großbildaufnahmen vor. Alle Briefmarken befinden sich im Archiv von German-Reich. Mit der Michel Nr. 479 - 481 Ausgabetag am 12. April 1933 zum Tag von Potsdam reflektierten die Naziverbrecher Clique ihren nach Ihrer Doktrim begründeten historischen Machtanspruch und die aus Sicht der Nazis legal errungene Machtübernahme über das Deutsche Reich. Dieser Machtanspruch wurde mit der Briefmarken-Gedenkausgabe zur Eröffnung des I. Reichsparteitages am 21. März 1933 mit nationaler Mehrheit - Dem Tag von Potsdam -. Das Motiv der Briefmarke zeigt Friedrich der Große nach A. v. Menzel "Friedericus" und wurde im Rastertiefdruck der Reichsdruckerei Berlin gedruckt. Das Wasserzeichen ist Waffeln und gezähnt sind die Briefmarken 14 : 14 1/2. Diese Briefmarken waren gültig bis zum 31.12.1935.
Michel Nr. 479 - 481 (Vergrößern bitte Bild klicken)
Friederich der Große, König in Preußen 1712 - 1786
Der “Tag von Potsdam” am 21. März 1933 suggerierte damals eine Versöhnung der jungen NS-Bewegung mit dem alten preußisch-konservativen Deutschland indem sich Hitler an diesem Tag vor Hindenburg verneigte und ihm somit „die Reverenz erwiesen“ hat. Denn der greise Hindenburg war in keiner Weise von dem wie er sagte "Böhmischen Gefreiten Adolf Hitler" begeistert.
![]() Hitler mit von Papen auf den Weg zur
Garnisonskirche
Der "Tag von Potsdam" wurde von Dr. Goebbels, dem Propagandaminister Hitlers und Gauleiter der NSDAP in Berlin, als ein imposanter Festakt in der Potsdamer Garnisonkirche und in der ganzen Stadt Potsdam inszeniert. Presse und Rundfunk waren zugegen. Laden Sie sich hier den originalen Zeitbericht zum hören 8,2 Mb herunter. Dieser Bericht gibt den Zeitgeist der damaligen deutschen Gesellschaft wieder. Noch ist der Kommentator nicht voll Nationalsozialistisch indoktriniert. Vielmehr kommt der sehr starke der preußische und militaristische Geist durch, den das Deutsche Reich mindestens seit 1869 beherrschte. Dieser Zeitgeist war sehr durch den preußischen Militarismus und Preußentum geprägt. äsident Paul von Hindenburg in der Garnisionskirche. Sogar ausländische Regierungsrepräsentanten waren anwesend. Der Radiobericht ist geprägt von Kirchenglocken und Kirchenmusik sowie Marschmusik preußischer Kapellen. Für den Reporter scheint es sehr wichtig zu sein, dass diese Veranstaltung vor dem Grabe Friederichs den Großen vollzogen wurde.
Original Rundfunkbericht mit Rede nur Hindenburg 21. März 1933 Die Garnisionskirche am Tag von Potsdam
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Der Reichspräsident Paul von Hindenburg fährt vor
Hindenburg im Kreise seiner Familie und Pfarrer![]()
Das Militär lässt es sich nehmen vorbeizudeflielieren![]()
Erst am 21. März 1933, dem „Tag von Potsdam“, hatten sich somit die alten preußischen Eliten und das neue nationalsozialistische Regime durch den von Goebbels geschickt eingefädelten symbolpolitischen Festakt in der Potsdamer Garnisonskirche miteinander versöhnt.
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Rundfunkbericht - Rechtfertigung von Hindenburg und Reichskanzler Hitler Rundfunkrede im mp3 Format ca. 3,41 Mb. Gegeseitige Lobesrede auf Hindenburg und die Neue Reichsregierung. Erstaunlich immer wieder die Behauptungen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, wie sehr er der Neuen Regierung sein Vertrauen schenkte, eine Regierung die zudem durch noch freie Wahlen vom Volk gewählt wurde. Adolf Hitler ergeht sich in diesem Redeausschnitt in ein Lobgesang auf den Greisen tapferen Feldmarschall und Reichspräsidenten Hindenburg. In der Garnisonskirche zu Potsdam zur Reichstagseröffnung mit Reichspräsident von Hindenburg gab Hindenburg folgendes von sich: „Möge der alte Geist dieser Ruhmesstätte auch das heutige Geschlecht beseelen, möge er uns…in nationaler Selbstbesinnung…zusammenführen zum Segen eines in sich geeinten, freien, stolzen Deutschland…“.
Adolf Hitler wollte Hindenburg in nichts nachstehen und
sprach folgende Worte: „In unserer Mitte befindet
sich ein greises Haupt. Wir erheben uns vor Ihnen,
Herr Generalfeldmarschall .... Heute, Herr
Generalfeldmarschall, lässt die Vorsehung
(Bemerkenswert das Adolf Hitler schon hier von einer
Vorsehung gesprochen hat. Nach dem Attentat vom
20.0Juli 1944 soll diese Vorsehung von Adolf Hitler
öfters als Begründung für seinen totalen
Machtanspruch herhalten. Adolf Hitler fühlte sich
durch eine Vorsehung als eine Art Messias zu den
Deutschen gesandt) ... lässt die Vorsehung Sie
Schirmherr sein über die neue Erhebung unseres
Volkes .... In einer einzigartigen Erhebung hat das
Volk in wenigen Wochen die nationale Ehre wieder
hergestellt…“. "Durch Nord und Süd, durch Ost und West geht ein neuer Wille zum deutschen Staat, eine Sehnsucht, nicht länger, um mit Treitschke zu reden, einer der erhabensten Empfindungen im Leben eines Mannes' zu entbehren, nämlich den begeisterten Aufblick zum eigenen Staat." Dibelius berief sich mit Treitschke auf einen Antijudaisten des 19. Jahrhunderts. Ebenfalls in der Nikolaikirche sagte Dibelius: "Wir haben von Dr. Martin Luther gelernt, dass die Kirche der rechtmäßig staatlichen Gewalt nicht in den Arm fallen darf, wenn sie tut, wozu sie berufen ist. Auch dann nicht, wenn sie hart und rücksichtslos schaltet. Wir kennen die furchtbaren Worte, mit denen Luther im Bauernkrieg die Obrigkeit aufgerufen hat, schonungslos vorzugehen, damit wieder Ordnung in Deutschland werde. Aber wir wissen auch, dass Luther mit demselben Ernst die christliche Obrigkeit aufgerufen hat, ihr gottgewolltes Amt nicht zu verfälschen durch Rachsucht und Dünkel, dass er Gerechtigkeit und Barmherzigkeit gefordert hat, sobald die Ordnung wiederhergestellt war." ![]()
Hunderttausende begleiten am 21. März 1933 den
Staatsakt
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